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Zelebrationskelch

Zelebrationskelch
Höhe 25,5 cm, Öffnung  13,5 cm, Fuß  18,5 cm

Zelebrationskelch Der Anfang des 18. Jhds. entstandene Kelch weist im Gegensatz zu anderen keine Initialen oder Wappen von Äbtissinnen auf, so dass dieser eventuell für die Kirchengemeinde gefertigt wurde. Er könnte dann unter dem tüchtigen Pfarrer Ignatz M artels SOCist (Sacer Ordo Cisterziensis) angeschafft worden sein, dessen Gebeine in der Kirche vor dem Ambo ruhen. Sein Gedenkstein liegt jetzt vor der Sakristei bei den Priestergräbern.

Der gebauchte Sechspassfuß  mit der überkragenden Standfläche  hat auf dem Rand Blattfriese in Treibarbeit. In den Feldern befinden sich plastische, geflügelte Engelsköpfe in Blattwerksrahmen; eines weist ein Kruzifix auf. Der anstei­ gende gekantete Schaft  hat einen birnenförmigen  reichver­ zierten Nodus (Knauf ) mit Blattwerk und geflügelten Engels­ köpfen. Auf dem Überfang der trichterf örmigen Cuppa sind Blattmasken und Engelsköpfe in Durchbruchsarbeit zu sehen. Der Goldschmied hat sein Zeichen IS angebracht, der Name ist nicht bekannt.

Dieser Kelch wurde vom Diözesanmuseum nach Bersenbrück zurückgegeben.

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