Willkommen - Zum Vorlesen der Texte markieren Sie den Text - Danach nicht auf den Touchscreen tippen   Click to listen highlighted text! Willkommen - Zum Vorlesen der Texte markieren Sie den Text - Danach nicht auf den Touchscreen tippen

Die Sonnenmonstranz

SonnenmonstranzDie Sonnenmonstranz

Die Sonnenmonstranz stammt aus dem Jahr 1664. Gefertigt wurde sie im Stil des Hochbarock vom Osnabrücker Meister  H. Th. Hartmann, von dem auch der 1684 entstandene Kelch stammt. 

Die Monstranz ist aus Silber mit teilweiser Vergoldung, teils getrieben, teils gegossen. Auf dem leicht ovalen Fuß mit überkragendem Rand befinden sich geflügelte Engelsköpfe, eingerahmt von reichem Akanthusblattwerk mit aufsteigendem Perlfries. Die dazwischen liegenden Flächen sind reich verziert. 

Auch der kräftige Knauf weist halbplastische Engelsköpfe auf. 

Vor dem Hintergrund aus goldenen Sonnen­ strahlen befindet sich unter dem hohen Staffelgiebel mit gespritzten und geflammten Strahlen die von Pilastern (Halbsäulen) ein­ gefasste Kustodia (Einsatz für das Aller heiligste). In den Zwickeln um den ovalen Glaseinsatz befinden sich wiederum flache Engelsköpfe. Der Rahmen ist vielfältig gestaltet mit Säulen, Bögen, Ranken, Blüten und Fruchtgehängen. 

In Nischen neben der Kustodia stehen auf Sockeln links Petrus mit der Bibel und Paulus mit dem Schwert. Darüber, ebenfalls von Strahlen umgeben, erhebt sich der auferstandene Christus mit dem Kreuz. Über allem schwebt der Heilige Geist in Form der Taube vor einer Strahlenglorie.  Bekrönt wird die Monstranz mit einem Kruzifix.

 

Der Rand des Fußes ist beschriftet:

ANNO 1664EX REDITTiBVSECCLESIAE HOC OPVS

FIERE FR. IOES POST PASTOR IN BERSENBRVCK.

Der Wortlaut in deutscher Übersetzung:

Im Jahre 1664 aus den Einkünften der Kirchengemeinde Angeschafft durch Pater Joes Post, Pastor in Bersenbruck.

Click to listen highlighted text!