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Die Bilder der Familie von Ravensberg

Die Bilder der Familie von Ravensberg

Die Bilder der Klostergründer Graf Otto von Ravensberg und Gräfin Sophia mit ihrer Tochter Jutta als Kind sind 1722 entstanden. Die mit Öl auf Holz gemalten Bilder sind nach der Aufhebung des Klosters von den letzten hier verbliebenen Klosterfrauen Sybilla von Clevorn und Elisabeth von Müllern übergeben worden mit dem ausdrücklichen Hinweis, dass sie „im frommen Andenken gehalten werden sollen.“ Das zeugt von der Verehrung, die die Klostergründer bei den Nonnen genossen.

Es handelt sich natürlich nicht um Originalportraits; ob sie aufgrund älterer Vorlagen entstanden, ist nicht bekannt.

 

 

Bildnis Sophia und JuttaBILDNIS SOPHIA UND JUTTA

Die  hochangesehene  Herrin  Sophia  und  ihre Tochter, Gräfin von  Vechta, auserwählte  Gattin des  edlen Herrn  Otto,  Graf  von Ravensberg, Gründerin, und die edle sehr fromme Tochter der edlen Eltern Frau Jutta, Herrin  von Montoje, Mitbegründerin des Klosters Bersenbrück, deren . Körper in  Frieden  zu  Fuße  des  Hochaltars unserer Pfarrkirche ruhn.

Anmerkung: Im Jahre 1251 hat Jutta als rechte Erbin ihres Vaters alle Schenkungen und Gaben, die ihre Eltern dem Kloster gemacht haben, ausdrücklich bestätigt.

Übersetzung der lateinischen Bildunterschriften

 

Bildnis OttoBILDNIS OTTO

Graf Otto und Sophia, Gräfin von Ravensberg, gründeten im Jahre  1231 im  Einvernehmen mit Bischof Konrad das Kloster in Bersenbrück, zu Ehren Gottes und der gesegneten Jungfrau für Jungfrauen des Zisterzien­serordens, damit dort Gott gedient werde. Diese Gründung hat Jutta, Herrin von Moncyoia und Tochter der Gründer später im Jahre 1251 bereichert.

Der edle Hugo von Capellen und seine Ehefrau Jutta haben ihrerseits mehrere ihrer Güter dem selbigen Kloster sowohl geschenkt als auch im Einverständnis der Bischöfe Konrad und Theodoricus (dem Kloster ) verkauft.

 Übersetzung der lateinischen Bildunterschriften

 

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