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Der Kreuzweg

Der  Kreuzweg

Vor und nach der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert sind in unserer Region viele Kirchen neu entstanden, in der Regel im Stil der Neugotik. Gleichzeitig wurde die Ausstattung und Ausschmück­ung von Kirchen ergänzt, welches vielfach im Stil der Zeit, nämlich dem der Nazarener, erfolgte.

Neben der Pieta und dem Fenster „Der zwölfjährige Jesus im Tempel“ ist auch der Kreuzweg mit seinen 14 Stationen in dieser Darstellungsart geschaffen. Auch hiervon gibt es gleiche oder ähnliche Bilder in der näheren und weiteren Umgebung.

Die Bilder des Leidensweges Christi sind leicht verständlich dargestellt, in angenehmen Farben und Formen. Die Ölgemälde wurden im Jahr 1882 durch den Vikar Johann Friedrich Minkenberg gekauft.

Die Verteilung der Stationen innerhalb der Kirche ermöglicht es den Andächtigen diesen Kreuzweg zu „gehen“.

Die traditionellen vierzehn Stationen – Quelle Wikipedia 

[noch zu ergänzen durch die Bilder in der St. Vincentius Kirche]

Station Name Bibelstellen, in denen die Stationen erwähnt werden
1 Jesus wird zum Tode verurteilt. Mt 27,22-23,26 EU: Pilatus sagte zu ihnen: Was soll ich dann mit Jesus tun, den man den Messias nennt? Da schrien sie alle: Ans Kreuz mit ihm! Er erwiderte: Was für ein Verbrechen hat er denn begangen? Da schrien sie noch lauter: Ans Kreuz mit ihm! Darauf ließ er Barabbas frei und gab den Befehl, Jesus zu geißeln und zu kreuzigen.Vgl. auch Mk 15,1-15 EU; Lk 23,13-25 EU; Joh 18,28 EU-19,16 EU.  
2 Jesus nimmt das Kreuz auf seine Schultern. Mt 27,27-31 EU: Da nahmen die Soldaten des Statthalters Jesus, führten ihn in das Prätorium, das Amtsgebäude des Statthalters, und versammelten die ganze Kohorte um ihn. Sie zogen ihn aus und legten ihm einen purpurroten Mantel um. Dann flochten sie einen Kranz aus Dornen; den setzten sie ihm auf und gaben ihm einen Stock in die rechte Hand. Sie fielen vor ihm auf die Knie und verhöhnten ihn, indem sie riefen: Heil dir, König der Juden! Und sie spuckten ihn an, nahmen ihm den Stock wieder weg und schlugen ihm damit auf den Kopf. Nachdem sie so ihren Spott mit ihm getrieben hatten, nahmen sie ihm den Mantel ab und zogen ihm seine eigenen Kleider wieder an.Vgl. auch Mk 15,16-20 EU, Joh 19,16-17 EU.  
3 Jesus fällt zum ersten Mal unter dem Kreuz. Station wird in der Bibel nicht erwähnt. Jes 53,4-6 EU
4 Jesus begegnet seiner Mutter. Station wird in der Bibel nicht erwähnt. Lk 2,34-35,51 EU
5 Simon von Cyrene hilft Jesus das Kreuz tragen. Mt 27,32 EU: Auf dem Weg trafen sie einen Mann aus Zyrene namens Simon; ihn zwangen sie, Jesus das Kreuz zu tragen.Vgl. auch Mk 15,21 EU; Lk 23,26 EU. Mt16,24 EU;Mt 5,41 EU
6 Veronika reicht Jesus das Schweißtuch. Station wird in der Bibel nicht erwähnt. Jes 53,2-3 EU; Ps27,8-9 EU
7 Jesus fällt zum zweiten Mal unter dem Kreuz. Station wird in der Bibel nicht erwähnt. Klgl 3,1-2,9,16 EU
8 Jesus begegnet den weinenden Frauen. Lk 23,28-31 EU: Jesus wandte sich zu ihnen um und sagte: Ihr Frauen von Jerusalem, weint nicht über mich; weint über euch und eure Kinder! Denn es kommen Tage, da wird man sagen: Wohl den Frauen, die unfruchtbar sind, die nicht geboren und nicht gestillt haben. Dann wird man zu den Bergen sagen: Fallt auf uns!, und zu den Hügeln: Deckt uns zu! Denn wenn das mit dem grünen Holz geschieht, was wird dann erst mit dem dürren werden?  
9 Jesus fällt zum dritten Mal unter dem Kreuz. Station wird in der Bibel nicht erwähnt. Klgl 3,27-32 EU
10 Jesus wird seiner Kleider beraubt. Mt 27,33-36 EU: So kamen sie an den Ort, der Golgota genannt wird, das heißt Schädelhöhe. Und sie gaben ihm Wein zu trinken, der mit Galle vermischt war; als er aber davon gekostet hatte, wollte er ihn nicht trinken. Nachdem sie ihn gekreuzigt hatten, warfen sie das Los und verteilten seine Kleider unter sich. Dann setzten sie sich nieder und bewachten ihn.Vgl. auch Mk 15,24 EU; Lk 23,34 EU; Joh 19,23-24 EU.  
11 Jesus wird ans Kreuz genagelt. Mt 27,37-42 EU: Über seinem Kopf hatten sie eine Aufschrift angebracht, die seine Schuld angab: Das ist Jesus, der König der Juden. Zusammen mit ihm wurden zwei Räuber gekreuzigt, der eine rechts von ihm, der andere links. Die Leute, die vorbeikamen, verhöhnten ihn, schüttelten den Kopf und riefen: Du willst den Tempel niederreißen und in drei Tagen wieder aufbauen? Wenn du Gottes Sohn bist, hilf dir selbst, und steig herab vom Kreuz! Auch die Hohenpriester, die Schriftgelehrtenund die Ältesten verhöhnten ihn und sagten: Anderen hat er geholfen, sich selbst kann er nicht helfen. Er ist doch der König von Israel! Er soll vom Kreuz herabsteigen, dann werden wir an ihn glauben.Vgl. auch Mk 15,22-27 EU; Lk 23,33 EU; Joh 19,18-19 EU  
12 Jesus stirbt am Kreuz. Mt 27,45-50,54 EU:Von der sechsten bis zur neunten Stunde herrschte eine Finsternis im ganzen Land. Um die neunte Stunde rief Jesus laut: Eli, Eli, lema sabachtani?‘[* 1], das heißt: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen? Einige von denen, die dabeistanden und es hörten, sagten: Er ruft nach Elija. Sogleich lief einer von ihnen hin, tauchte einen Schwamm in Essig, steckte ihn auf einen Stock und gab Jesus zu trinken. Die anderen aber sagten: Laß doch, wir wollen sehen, ob Elija kommt und ihm hilft. Jesus aber schrie noch einmal laut auf. Dann hauchte er seinen Geist aus. Als der Hauptmann und die Männer, die mit ihm zusammen Jesus bewachten, das Erdbeben bemerkten und sahen, was geschah, erschraken sie sehr und sagten. Wahrhaftig, das war Gottes Sohn!Vgl. auch Mk 15,33-41 EU; Lk 23,44-49 EU; Joh 19,25-30 EU.  
13 Jesus wird vom Kreuz genommen und in den Schoß seiner Mutter gelegt. Joh 19,38 EU: Josef aus Arimathäa war ein Jünger Jesu, aber aus Furcht vor den Juden nur heimlich. Er bat Pilatus, den Leichnam Jesu abnehmen zu dürfen, und Pilatus erlaubte es. Also kam er und nahm den Leichnam ab.Vgl. auch Mt 27,57-59 EU; Mk 15,42-46 EU; Lk 50-53 EU.  
14 Der heilige Leichnam Jesu wird ins Grab gelegt. Mt 27,59-61 EU: Josef nahm ihn und hüllte ihn in ein reines Leinentuch. Dann legte er ihn in ein neues Grab, das er für sich selbst in einen Felsen hatte hauen lassen. Er wälzte einen großen Stein vor den Eingang des Grabes und ging weg. AuchMaria aus Magdala und die andere Maria waren dort; sie saßen dem Grab gegenüber.Vgl. auch Mk 15,46-47 EU; Lk 23,53-56 EU; Joh 19,39-42 EU.

Hinweise über benutzte Texte und Autorenrechte
siehe Quellenverzeichnis!!!
Literatur:
Hans Witte: Das ehemalige Zisterzienserinnenkloster Bersenbrück, München 1992

Otto zu Hoene: Kloster Bersenbrück, 2 Bände. Osnabrück 1977/78
© 2014 Kath. Pfarramt St. Vincentius – Stiftshof 3 – 49593 Bersenbrück – Telefon: 0 54 39/93029
alle Rechte vorbehalten. www.st-vincentius-bersenbrueck.de 

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