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Das 15. Jahrhundert

Das  15. Jahrhundert

Nach der Blütezeit der Klöster ließ im 15. J hd. die klösterliche Disziplin allgemein nach. Für das Kloster Bersenbrück wurden rechtzeitig gute Entscheidungen getroffen. Im Jahre 1484 schloss man sich der „Bursfelder Reform “ an, einer vom Kloster Bursfelde bei Höxter an der Weser ausgehende Erneuerung des geistigen und geistlichen Klosterlebens.

Die finanzielle Lage des Klosters scheint jedoch Ende des Jahrhunderts gesund gewesen zu sein. Unter der Äbtissin Gertrud von Langhals (1468 bis 1500) wurde in erstklassiger Handwerksarbeit 1496 das einheitliche Dach über der Gemeinde- und der Klosterkirche errichtet. Das Holz musste von weit her transportiert werden, auch aus dem Emsland , dem Hümmling, der Gegend um Tecklenburg, sogar aus der Grafschaft Bentheim. Hierfür wurden sicher zum Teil Ems und Hase als Transportweg genutzt. Gleichzeitig wurde der Dachreiter auf dem östlichen Teil des neuen Daches gebaut.

Die Feststellung des Baujahres erfolgte über  eine „dendrochronologische Altersbestimmung“. Hierfür werden von den Bauhölzern Bohrproben entnommen; anhand der Jahresringe kann der Zeitpunkt des Holzeinschlages und sogar die Region, in der der Baum gewachsen ist, festgestellt werden.

 Beide Kirchen wurden vermutlich gemeinsam eingewölbt. Zu welchem Zeitpunkt das erf olgte, wäre noch zu untersuchen.

 Als die Äbtissin Margarethe von Byenckhoff 1503 ihr Amt antrat, wurde ein großes Bauvorhaben in Angriff genommen, der Bau des 49 m hohen Turmes vor der Westfront der Gemeindekirche.

15Jahrhundert

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