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9. Marienaltar

9.  Marienaltar Anfang 18. Jahrhundert spätbarock,
      von Joseph Geitner mit einer Strahlenmadonna,
Ende 17. Jahrhundert

Der Marienaltar mit der Strahlenmadonna

MarienaltarNach den Unterlagen der Kirchengemeinde stammt dieser im Rokoko-Stil entstandene Marienaltar aus der ehemaligen Klosterkirche.

Monika Kramer geht in einem Artikel davon aus, dass es sich bei dem Altar um eine Arbeit von Joseph Geitner um 1760 handelt.

Es besteht eine hohe Übereinstimmung mit dem Altar in der Johannes­ Täufer-Kirche in Bohmte. Geitner, der aus Südtirol stammt, ist eher als Stukkateur bekannt; so ist die Decke der Gymnasialkirche in Meppen ein Werk von ihm. 

Einige Teile des Altarretabels (Altaraufsatz ) stammen jedoch nicht von Geitner.

So sind die Putten mit den Blumengehängen  1966 vom Baldachin des Hochaltars entnommen. 

Pfarrer Wellmann hält fest, dass er die Mensa eines Nebenaltars  verwendet hat, um darauf das Altarretabel des Hauptaltars der Klosterkirche zu setzen, „welches jetzt einen schönen Nebenaltar abgibt.“ 

Wenn das der jetzige  Marienaltar wäre, gäbe es auch eine Erklärung für die fehlende Überein-stimmung von Mensa und Retabel. 

Auch das Frauenbildnis im oberen Teil des Altars (Attika) ist eine Ergänzung aus den 60iger Jahren des 20. Jhd s.; es handelt sich um Katharina von Siena.

Das Bild wurde aus den Beständen des Diözesanmuseums  übernommen. 

Die Strahlenmadonna weist eine hohe Ähnlichkeit mit der Madonna in der Kirche in Malgarten auf, die von dem Quakenbrücker Künstler Thomas Jöllemann d. Ä. um 1690/92 gefertigt wurde.

So geht Monika Kramer davon aus,  dass  auch   die   Bersenbrücker Madonna von diesem heimischen Künstler ist.

Die Strahlenmadonna ist dem Betrachter frontal zugewandt.

Das Jesuskind ist mit einer Segensgeste dargestellt, die man auch als freundliches Zuwinken verstehen kann.

Hinweise über benutzte Texte und Autorenrechte
siehe Quellenverzeichnis!!!
Literatur:
Hans Witte: Das ehemalige Zisterzienserinnenkloster Bersenbrück, München 1992
Otto zu Hoene: Kloster Bersenbrück, 2 Bände. Osnabrück 1977/78
© 2014 Kath. Pfarramt St. Vincentius – Stiftshof 3 – 49593 Bersenbrück – Telefon: 0 54 39/93029
alle Rechte vorbehalten. www.st-vincentius-bersenbrueck.de 

 

 

 

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