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Glocke 1721 St. Bernhard, ursprünglich im Dachreiter, beschädigt

8. Glocke 1721 St. Bernhard, ursprünglich im Dachreiter, beschädigt

Die Glocke St. Bernhard

Glocke-St.Bernhard

Die Glocke St. Bernhard

 Die kleine St. Bernhard – Glocke von 1721 erinnert an den großen Abt der Zisterzienser, den Heiligen Bernhard von Clairvaux. Sie steht in der (ehemaligen Tauf- und Beichtkapelle). Da sie einen Sprung hatte, wurde sie 1984 durch eine neue ersetzt.

 Die Glocke wurde unter der Äbtissin von Moltke (1720 bis 1755) von Johann Philipp König aus Bronze gegossen und hing im Dachreiter. Sie hat einen Durchmesser von 47 cm und ist 115 kg schwer.

Sie trägt folgende Inschriften:
Campana haec fusa est sub Regimine Rdmae et Perillustris. Dnae D: Dorotheae Sophiae de Molteke Abbae huius Lod.

(Diese Glocke ist gegossen unter der Herrschaft der ehrerbietigsten höchstangesehenen Herrin Dorothea Sophia von Molteke, Äbtissin dieses Ortes.)

 Deo DeIparae VIrglnI sanCtoq Ve BernarDo sIt LaVs et g orIa (Gott, der göttlichen Jungfrau und dem heiligen Bernhard sei Lob und Ruhm)

Aus den hervorgehobenen Buchstaben dieser Widmungszeile ergibt sich die Jahreszahl: DDD = 1500; C = lOO;LL = 100; VVV = 15; IIIIII = 6; zusammen 1721

Neben einer Abbildung eines Mönches mit Abtsstab steht „S:Bernardus“ Joh: Phillipp König me fecit (Joh. Phillipp König hat mich gemacht.)

Die Glocke diente wohl ausschließlich dem Kloster. Nach Klosteraufhebung rief sie zu den Frühmessen und erklang zum Angelusgebet. Sie wurde auch wohl deswegen viel genutzt, weil sie vom Chor der Kirche hergeläutet werden konnte.

Nach Anschaffung eines elektrischen Läutewerkes 1951 war die Nutzung des vorhandenen Geläutes im Turm wesentlich vereinfacht. Zuletzt erklang der „Kleine Bernhard“ nur noch am 20. August zum Namenstag des Heiligen.

Glocke 1984 St.Bernhard

St. Bernhard: Baujahr 1984


Wohl wegen eines zu großen Klöppels zersprang die Glocke um 1980.
Sie wurde 1984 mit Hilfe der Spenden vieler Gemeindemitglied er, die den Heiligen Bernhard als Namenspatron haben, aber auch anderer Mäzene durch eine neue Glocke ersetzt, die wieder diesem Heiligen gewidmet ist.
Sie wurde von der Firma Petit & Gehr. Edelbrock  in Gescher gegossen, ist 100 kg schwer mit einem Durchmesser von 53 cm und trägt das Herstellerwappen.

Gestimmt ist sie auf den Ton G.


Ihre Inschrift ist ein Zitat des Heiligen Bernhard: „Vere ponti fex, pontem qui facit, inter coelum terram“.(Der ist ein wahrer Brückenbauer, der eine Brücke baut zwischen Himmel und Erde)Auch sie wird am 20. August geläutet.


Hinweise über benutzte Texte und Autorenrechte
siehe Quellenverzeichnis!!!
Literatur:
Hans Witte: Das ehemalige Zisterzienserinnenkloster Bersenbrück, München 1992
Otto zu Hoene: Kloster Bersenbrück, 2 Bände. Osnabrück 1977/78
© 2014 Kath. Pfarramt St. Vincentius – Stiftshof 3 – 49593 Bersenbrück – Telefon: 0 54 39/93029
alle Rechte vorbehalten. www.st-vincentius-bersenbrueck.de 

 

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