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Tore 1953 von Walter Mellmannn, Osnabrück

6. Tore 1953 von Walter Mellmannn, Osnabrück
rechte Kapelle “Zitat aus Römerbrief”,
links Leidensgeschichte

Mellmann … Fenster und schmiedeeiserne Tore

Tore1Wenige Jahre nach dem letzten Weltkrieg, noch unter dem starken Eindruck der vielen Toten, auch aus unserem Ort, beabsichtigte die Kirchengemeinde den Bau einer Kriegergedächtniskapelle.

Vorgesehen war hierfür ein kryptaähnlicher Raum unterhalb des Elisabethfensters.

Die  Zeichnung  war  bereits  fertig, erhebliche Mittel gesammelt. Der Denkmalschutz konnte sich mit der Veränderung des historischen Baues nicht anfreunden und schlug vor, vom Fiskus den bisher als Archiv des Katasteramtes genutzten Raum zu erwerben, der an die schon damals von der Kirche genutzten jetzigen (Tauf- und) Beichtkapelle grenzt.
Erst 1953 konnte der Vertrag abgeschlossen und die Arbeiten, hier eine Kriegergedächtniskapelle einzurichten, begonnen werden.

Walter Mellmann, ein in dieser Region bekannter Künstler für sakrale Kunst, erhielt den Auftrag, ein schmiedeeisernes Tor dafür zu entwerfen.

Nach seinen Vorlagen fertigte der Quakenbrück Kunstschmied Wolfgang Kämper ein transparentes Kunstwerk mit den Jahreszahlen der letzten Kriege und Motiven aus der Leidensgeschichte Christi.

Zwei Jahre später entstand auch ein vergleichbares Tor für die Tauf- und Beichtkapelle, in dem der Bibelspruch zu lesen ist:

„Wer nicht  wiedergeboren  wird  aus  dem  Wasser und  dem Heiligen Fenster ToreGeist der kann in das Reich Gottes nicht eingehen.“

 

Auch die Entwürfe für die Farbglasfenster in dieser Kapelle stammen von Walter Mellmann.

Die Motive passen sich der seinerzeitigen Bestimmung  an:
Taufe Jesu  im  Jordan  und Heimkehr des verlorenen Sohnes.

Es sind moderne Gestaltungen im Stil des Künstlers, die sich harmonisch in das Gesamtbild der Kirche einfügen.

Tore 2Mellmann wurde 1910 in Osnabrück geboren und hatte seine Werkstatt zuletzt in Sutthausen.

Ein Werk von ihm ist z.B. der Engel auf dem Friedhof in Ankum,

aber auch andere Motive gestaltete er, wie den Brunnen vor dem

Textilkaufhaus Lengermann & Trieschmann an der Großen Straße

in Osnabrück.

Walter Mellmann verstarb 2001 in Osnabrück.

 

 

 

 

 


 

Hinweise über benutzte Texte und Autorenrechte
siehe Quellenverzeichnis!!!
Literatur:
Hans Witte: Das ehemalige Zisterzienserinnenkloster Bersenbrück, München 1992
Otto zu Hoene: Kloster Bersenbrück, 2 Bände. Osnabrück 1977/78
© 2014 Kath. Pfarramt St. Vincentius – Stiftshof 3 – 49593 Bersenbrück – Telefon: 0 54 39/93029
alle Rechte vorbehalten. www.st-vincentius-bersenbrueck.de 

 

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