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3.Taufstein

3.     Der Taufstein um 1200 Bentheimer Typ in Kelchform 

Taufstein_bad

 

Das älteste Zeugnis der Bersenbrücker Kirche ist wohl der Taufstein aus der Zeit um 1200.

So könnte es sein, dass an diesem Stein bereits Bersenbrücker getauft wurden, als die  Pfarrkirche  noch vor der Klostergründung  Eigentum  der Grafen von Ravensberg war.

Die Taufe war bei den Urchristen ein dreimaliges Untertauchen.
Noch bis zum frühen Mittelalter gab es große Becken, teilweise in eigenen Taufkirchen, den sogenannten Baptisterien.

Mit dem Aufkommen der Kindertaufe seit dem 11. Jahrhundert wurde das Großbecken zum Taufstein umgebildet.

Die ursprüngliche Brunnenform wuchs vom Boden auf zur Zylinderform, zur Trommel. Er wurde bald durch umlaufende Bogenfriese, Arkaden, Pflanzenranken oder gedrehte Taue geschmückt, die alle eine symbolische Bedeutung haben.

Bei den späteren Taufsteinen  kamen noch figürliche Darstellungen hinzu.

Von den romanischen  Taufsteinen  des sogenannten  „Bentheimer  Typs“,
die etwa zwischen 1180 und  1280 aus dem gut  zu  verarbeitenden  Bentheimer Sandstein geformt  wurden, finden  wir viele  im Bersenbrücker  Land , so in Alfhausen, Ankum, Badbergen, Bippen, Bramsche, Engter, Gehrde,
Menslage, Merzen, Ueffeln und in Bersenbrück.

Die  große  Anzahl  in unserem Gebiet ist auch damit zu  erklären,
dass der Transport auf dem Wasserweg über Ems und Hase möglich war.

Der Bersenbrücker Taufstein gehört neben denen aus Ankum und Ueffeln zu den älteren und einfacher gestalteten.
Reste einer Bemalung sind noch zu erken­nen.

Hinweise über benutzte Texte und Autorenrechte
siehe Quellenverzeichnis!!!
Literatur:
Hans Witte: Das ehemalige Zisterzienserinnenkloster Bersenbrück, München 1992

Otto zu Hoene: Kloster Bersenbrück, 2 Bände. Osnabrück 1977/78
© 2014 Kath. Pfarramt St. Vincentius – Stiftshof 3 – 49593 Bersenbrück – Telefon: 0 54 39/93029
alle Rechte vorbehalten. www.st-vincentius-bersenbrueck.de 

Der Taufstein -Bentheimer Typ – Das älteste Zeugnis der Bersenbrücker Kirche ist wohl der Taufstein aus der Zeit um 1200.So könnte es sein, dass an diesem Stein bereits Bersenbrücker getauft wurden, als die Pfarrkirche noch vor der Klostergründung Eigentum der Grafen von Ravensberg war.

Die Taufe war bei den Urchristen ein dreimaliges Untertauchen.
Noch bis zum frühen Mittelalter gab es große Becken, teilweise in eigenen Taufkirchen, den sogenannten Baptisterien.

Mit dem Aufkommen der Kindertaufe seit dem 11. Jahrhundert wurde das Großbecken zum Taufstein umgebildet. Die ursprüngliche Brunnenform wuchs vom Boden auf zur Zylinderform, zur Trommel. Er wurde bald durch umlaufende Bogenfriese, Arkaden, Pflanzenranken oder gedrehte Taue geschmückt, die alle eine symbolische Bedeutung haben. Bei den späteren Taufsteinen kamen noch figürliche Darstellungen hinzu. Von den romanischen Taufsteinen des sogenannten „Bentheimer Typs“, die etwa zwischen 1180 und 1280 aus dem gut zu verarbeitenden Bentheimer Sandstein geformt wurden, finden wir viele im Bersenbrücker Land , so in Alfhausen, Ankum, Badbergen, Bippen, Bramsche, Engter, Gehrde, Menslage, Merzen, Ueffeln und in Bersenbrück.

Die große Anzahl in unserem Gebiet ist auch damit zu erklären, dass der Transport auf dem Wasserweg über Ems und Hase möglich war.

Der Bersenbrücker Taufstein gehört neben denen aus Ankum und Ueffeln zu den älteren und einfacher gestalteten. Reste einer Bemalung sind noch zu erkennen Copyright 2014 Sankt Vincentius Kath. Kirchengemeinde in Bersenbrück   Click to listen highlighted text! Der Taufstein -Bentheimer Typ – Das älteste Zeugnis der Bersenbrücker Kirche ist wohl der Taufstein aus der Zeit um 1200.So könnte es sein, dass an diesem Stein bereits Bersenbrücker getauft wurden, als die Pfarrkirche noch vor der Klostergründung Eigentum der Grafen von Ravensberg war. Die Taufe war bei den Urchristen ein dreimaliges Untertauchen. Noch bis zum frühen Mittelalter gab es große Becken, teilweise in eigenen Taufkirchen, den sogenannten Baptisterien. Mit dem Aufkommen der Kindertaufe seit dem 11. Jahrhundert wurde das Großbecken zum Taufstein umgebildet. Die ursprüngliche Brunnenform wuchs vom Boden auf zur Zylinderform, zur Trommel. Er wurde bald durch umlaufende Bogenfriese, Arkaden, Pflanzenranken oder gedrehte Taue geschmückt, die alle eine symbolische Bedeutung haben. Bei den späteren Taufsteinen kamen noch figürliche Darstellungen hinzu. Von den romanischen Taufsteinen des sogenannten „Bentheimer Typs“, die etwa zwischen 1180 und 1280 aus dem gut zu verarbeitenden Bentheimer Sandstein geformt wurden, finden wir viele im Bersenbrücker Land , so in Alfhausen, Ankum, Badbergen, Bippen, Bramsche, Engter, Gehrde, Menslage, Merzen, Ueffeln und in Bersenbrück. Die große Anzahl in unserem Gebiet ist auch damit zu erklären, dass der Transport auf dem Wasserweg über Ems und Hase möglich war. Der Bersenbrücker Taufstein gehört neben denen aus Ankum und Ueffeln zu den älteren und einfacher gestalteten. Reste einer Bemalung sind noch zu erkennen Copyright 2014 Sankt Vincentius Kath. Kirchengemeinde in Bersenbrück

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