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Hl. Elisabeth Fenster von 1932 - St. Vincentius Bersenbrueck

2. Hl. Elisabeth 1932  Fenster mit Elisabeth von Thüringen,

überarbeitet 1991

Das große Fenster an der Westseite der ehemaligen Klosterkirche zeigt Elisabeth von Thüringen mit den Jahreszahlen 1231 und 1931. Das Todesjahr dieser in Deutschland hoch verehrten Heiligen war das Gründungsjahr des Bersenbrücker Klosters. So wurde zum 700. Jubiläumsjahr dieses Fenster bestellt.

????????????????Elisabeth war die Tochter von König Andreas II. von Ungarn und Gertrud von Kärnten-Andechs-Meran. Sie wurde geboren 1207 in Sarospatak im Norden von Ungarn, jetzt Slowakei. 1221 heiratete sie Ludwig IV, Landgraf von Thüringen. Sie kümmerte sich sehr um die Besitzlosen, besuchte Armenviertel und half den Bedürftigen und Kranken. Dabei wurde sie von ihrem Mann unterstützt.

Bekannt ist das so genannte „Rosenwunder“. Das ist allerdings weder in der Lebensbeschreibung noch in den großen Legendensammlungen verzeichnet: Ludwig, von seiner Umgebung ge­gen Elisabeths angebliche Verschwendung aufgehetzt, trat seiner Frau, die mit einem mit Brot gefüllten Deckelkorb die Burg herabstieg, mit der Frage entgegen: „Was trägst du da?“. Als er den Korb aufdeckte, sah er nur Rosen. Nach dem Tod ihres Mannes wurde Elisabeth von der Wartburg vertrieben, zog nach Bamberg, zuletzt nach Marburg, wo sie 1231 verstarb.

Zwischen der Heiligen Elisabeth und den Ravensbergern bestanden verwandtschaftliche Beziehungen. Hermann von Ravensberg, der Vater Ottos von Ravensberg, war verheiratet mit Jutta von Thüringen, der Tante des Ehemanns der Heiligen Elisabeth.

Hinweise über benutzte Texte und Autorenrechte
siehe Quellenverzeichnis!!!
Literatur:
Hans Witte: Das ehemalige Zisterzienserinnenkloster Bersenbrück, München 1992

Otto zu Hoene: Kloster Bersenbrück, 2 Bände. Osnabrück 1977/78
© 2014 Kath. Pfarramt St. Vincentius – Stiftshof 3 – 49593 Bersenbrück – Telefon: 0 54 39/93029
alle Rechte vorbehalten. www.st-vincentius-bersenbrueck.de 

Das große Fenster an der Westseite der ehemaligen Klosterkirche zeigt Elisabeth von Thüringen mit den Jahreszahlen 1231 und 1931. Das Todesjahr dieser in Deutschland hoch verehrten Heiligen war das Gründungsjahr des Bersenbrücker Klosters. So wurde zum siebenhundertsten Jubiläumsjahr dieses Fenster bestellt. Elisabeth war die Tochter von König Andreas den Zweiten von Ungarn und Gertrud von Kärnten-Andechs-Meran. Sie wurde geboren 1207 in Sarospatak im Norden von Ungarn, jetzt Slowakei. 1221 heiratete sie Ludwig den Vierten, Landgraf von Thüringen. Sie kümmerte sich sehr um die Besitzlosen, besuchte Armenviertel und half den Bedürftigen und Kranken. Dabei wurde sie von ihrem Mann unterstützt.
Bekannt ist das so genannte „Rosenwunder“. Das ist allerdings weder in der Lebensbeschreibung noch in den großen Legendensammlungen verzeichnet: Ludwig, von seiner Umgebung ge­gen Elisabeths angebliche Verschwendung aufgehetzt, trat seiner Frau, die mit einem mit Brot gefüllten Deckelkorb die Burg herabstieg, mit der Frage entgegen: „Was trägst du da?“. Als er den Korb aufdeckte, sah er nur Rosen. Nach dem Tod ihres Mannes wurde Elisabeth von der Wartburg vertrieben, zog nach Bamberg, zuletzt nach Marburg, wo sie 1231 verstarb.
Zwischen der Heiligen Elisabeth und den Ravensbergern bestanden verwandtschaftliche Beziehungen. Hermann von Ravensberg, der Vater Ottos von Ravensberg, war verheiratet mit Jutta von Thüringen, der Tante des Ehemanns der Heiligen Elisabeth.
  Click to listen highlighted text! Das große Fenster an der Westseite der ehemaligen Klosterkirche zeigt Elisabeth von Thüringen mit den Jahreszahlen 1231 und 1931. Das Todesjahr dieser in Deutschland hoch verehrten Heiligen war das Gründungsjahr des Bersenbrücker Klosters. So wurde zum siebenhundertsten Jubiläumsjahr dieses Fenster bestellt. Elisabeth war die Tochter von König Andreas den Zweiten von Ungarn und Gertrud von Kärnten-Andechs-Meran. Sie wurde geboren 1207 in Sarospatak im Norden von Ungarn, jetzt Slowakei. 1221 heiratete sie Ludwig den Vierten, Landgraf von Thüringen. Sie kümmerte sich sehr um die Besitzlosen, besuchte Armenviertel und half den Bedürftigen und Kranken. Dabei wurde sie von ihrem Mann unterstützt. Bekannt ist das so genannte „Rosenwunder“. Das ist allerdings weder in der Lebensbeschreibung noch in den großen Legendensammlungen verzeichnet: Ludwig, von seiner Umgebung ge­gen Elisabeths angebliche Verschwendung aufgehetzt, trat seiner Frau, die mit einem mit Brot gefüllten Deckelkorb die Burg herabstieg, mit der Frage entgegen: „Was trägst du da?“. Als er den Korb aufdeckte, sah er nur Rosen. Nach dem Tod ihres Mannes wurde Elisabeth von der Wartburg vertrieben, zog nach Bamberg, zuletzt nach Marburg, wo sie 1231 verstarb. Zwischen der Heiligen Elisabeth und den Ravensbergern bestanden verwandtschaftliche Beziehungen. Hermann von Ravensberg, der Vater Ottos von Ravensberg, war verheiratet mit Jutta von Thüringen, der Tante des Ehemanns der Heiligen Elisabeth.

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