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12.+13. HI. Bernhard u. Hl. Benedikt

12.  HI. Bernhard von Clairvaux 18. Jahrhundert

13.  Hl. Benedikt von Nursia 18. Jahrhundert

Die Figuren des Heiligen Benedikt und des Heiligen Bernhard

Die beiden spätbarocken Figuren aus dem 18. Jahrhundert haben einen unmittelbaren Bezug zum Kloster.

Hl Benedikt

Hl Benedikt

Benedikt wurde geboren um 480 in Nursia in Italien. Er ist der Gründer des Benediktinerordens und Vater des europäischen Mönchtums. Sein Orden, der unter dem Motto „Ora et labora“ leben sollte, breitete sich über ganz Europa aus und wurde im Mittelalter reich und mächtig.

Mehrere Päpste entstammen diesem Orden.

Dargestellt wird der Heilige Benedikt mit seinen Attributen, der Schlange im Gefäß, dem Buch mit den Ordensregeln sowie mit dem Stab des Abtes. Die Schlange geht auf eine Legende zurück, nach der M önche ihn vergiften wollten, weil sie seine Regeln als zu hart empfanden. Nach dem Segen des Heiligen zerbrach jedoch das Gefäß und eine Schlange entwich.

 

 

 

 

1112/13 trat der Heilige Bernhard mit 30 Gefährten, darunter vier seiner Brüder, in das erste Zisterzienserkloster in Citeaux ein. Bereits 1 115 wurde er nach Clairvaux geschickt zur Gründung eines eigenen Klosters. Bernhard wurde der einflussreichste Kirchenmann seiner Zeit. Durch ihn kam es zu einer schnellen Verbreitung der Zisterzienser in ganz Europa. Bernhard starb am 20. August 1153 in Clairvaux. 

Hl Bernhard

Hl Bernhard

Er trägt als Attribute ein Kreuz sowie den Stab mit einem Schwamm, mit dem man Christus am Kreuz Essig reichte. 

Eine weitere Bernhardsfigur aus der Zeit um 1800 mit den Leidenswerkzeugen Kreuz, Stab mit Schwamm sowie Lanze, befindet sich an der Westwand der Kirche.

Die Skulptur ist von gleicher Größe wie die des Hl. Vincentius und des Hl. Antonius, jedoch aufwändiger gestaltet.

Sie geht auf ein testamentarisches Vermächtnis von 1769 zurück.

 

 

 

 

 

Hinweise über benutzte Texte und Autorenrechte
siehe Quellenverzeichnis!!!
Literatur:
Hans Witte: Das ehemalige Zisterzienserinnenkloster Bersenbrück, München 1992
Otto zu Hoene: Kloster Bersenbrück, 2 Bände. Osnabrück 1977/78
© 2014 Kath. Pfarramt St. Vincentius – Stiftshof 3 – 49593 Bersenbrück – Telefon: 0 54 39/93029
alle Rechte vorbehalten. www.st-vincentius-bersenbrueck.de 

 

 

 

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